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Nach vier Messetagen auf dem Düsseldorfer Messegelände hat die 28. Automatenmesse IMA ihre Tore geschlossen. Nach zwei guten Jahren für die ausstellenden Hersteller von Geldspielgeräten, war das Orderverhalten bei diesen Kernprodukten in diesem Jahr verhalten. Die Billard-Industrie, die unter Anderen mit den Firmen Beckmann, Dynamic, Busch, Kiesewetter, Lontjens und Gabriels vertreten war, zeigte sich hingegen mit den Ergebnissen der IMA 2009 zufrieden. Der wegen der weltweiten Finanzkrise befürchtete Verkaufseinbruch blieb aus, die Umsatzzahlen vom letzten Jahr konnten wieder erreicht werden.
Die IMA-Besucher, die in absehbarer Zeit planen ein neues Billardcafe oder eine Spielothek zu eröffnen, konnten sich auf der Messe ein Bild machen, was 2009 trendy ist. Die Spielotheken sollen schick, edel und teuer werden und sich in schmucke Lounges mit Casino-Flair und Barbetrieb verwandeln. Der Billardtisch, der bis dato als Lückenfüller und Möbelstück in den Hallen genutzt wird, soll an Bedeutung gewinnen und seinen zentralen Platz zwischen Theken- und Spielbereich finden.
Auch bei den Billardcentern soll mehr die Klasse als die Masse im Vordergrund stehen. Mit einer gehobenen Einrichtung, ausreichend Platz und Sitzgelegenheiten für die Billardspieler und attraktiven Gastronomie- Angeboten, soll Billard einem breiteren Publikum geöffnet werden. Erlebnis mit Billard ist hier das Motto.
Revolutionär sind für die Betreiber von gastronomischen Betrieben die neuen Dartsysteme. Via Internet können Darter in Zukunft ihre Bulls gegen Spieler aus aller Herren Länder werfen. Die amerikanische Firma Wild Bull präsentierte das erste Steeldart der Welt mit Webcam und Punktegenerator.
Kurz nach Messeschluss vermeldete der IMA-Organisator Reed Exhibitions Düsseldorf, dass das Vorjahresergebnis von 8.639 Gästen knapp verfehlt wurde. Neben dem Marktumfeld haben sich Schnee und Eisregen in weiten Teilen Deutschlands während der Messetage negativ auf die Besucherzahlen ausgewirkt.
Achim Gharbi
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